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Das Team: Simon Kvanvik

Das Team: Simon Kvanvik

Simon H. Kvanvik ist R&D Project Manager und Systems Engineer bei Kongsberg Precision Cutting Systems und arbeitet von Kongsberg, Norwegen, aus.

Simon H. Kvanvik ist R&D Project Manager und Systems Engineer bei Kongsberg Precision Cutting Systems und arbeitet von Kongsberg, Norwegen, aus.


1. Was ist Ihre Rolle bei Kongsberg PCS?
Als Projektmanager koordiniere ich neue und zukünftige Entwicklungen und arbeite aktiv daran mit. Ich trage die Verantwortung dafür, dass alle technischen Ergebnisse im Produktentwicklungsprozess fristgerecht vorliegen.
Als Systems Engineer bin ich zudem für die Produktspezifikation, Verifizierung und Validierung zuständig.

2. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Er besteht aus vielen verschiedenen Meetings, Planungsrunden und Gesprächen mit dem Team. Dabei liegt der Fokus immer darauf, die jeweiligen F&E-Projekte bestmöglich voranzubringen.

Das umfasst alles: von der konkreten Aufgabenplanung über Meetings zur Ressourcenallokation und Gesprächen mit potenziellen Lieferanten oder Entwicklungspartnern bis hin zur Teilnahme an technischen Konzeptfindungen, Design-Reviews oder dem Verfassen von Produktdokumentationen. Wir arbeiten in der F&E-Abteilung sehr funktionsübergreifend und begleiten ein Produkt von der ersten Idee bis zur Übergabe an das Werk (und darüber hinaus betreuen wir den Produktlebenszyklus durch Updates und Wartung). In einer normalen Woche habe ich zudem viel Kontakt zum Produktmanagement, um sowohl die Planung als auch Produktstrategien zu besprechen. Obwohl ich als Projektmanager arbeite, mag ich praktische Aufgaben sehr. Deshalb bleibe ich stets auf dem Laufenden, wie die Kongsberg-Tische für verschiedene Anwendungen genutzt werden, und nehme an technischen Tests teil, wann immer es möglich ist.

3. Welcher Aspekt Ihrer Arbeit gefällt Ihnen am besten?
Die Abwechslung. Ich werde mit vielen verschiedenen technischen und administrativen Herausforderungen konfrontiert. Wenn ich mich für einen Bereich entscheiden müsste, wäre es die Problemlösung und das Entwickeln von technischen oder nutzerorientierten Konzepten. Die disziplinübergreifende Zusammenarbeit im Team macht großen Spaß und hat uns zu Innovationen wie dem Dual HDU und dem VariAngle geführt.

4. Was war Ihr Lieblingsprojekt bei Kongsberg PCS?
Das VariAngle-Projekt. Auch wenn wir die Spezifikationen nach TG2 geändert haben und auf unerwartete Herausforderungen stießen, war es ein sehr spannendes Projekt. Es vereinte Mechanik, Elektrotechnik, Servosteuerung, Software und Anwendungsentwicklung und forderte uns wirklich heraus. Es war zudem ein hervorragender Test für unseren Produktentwicklungsprozess und ermöglichte die Markteinführung eines großartigen Produkts inklusive Dokumentation, Schulungsmaterial und Marketingmedien.

5. Wenn Sie Ihren Job mit jemandem bei Kongsberg PCS tauschen könnten, wen würden Sie wählen?
Oh, das ist eine gute Frage. Vielleicht jemanden in einer ähnlichen Rolle wie meiner bei MultiCAM. Es wäre interessant, die Synergien und Unterschiede zu unserer Arbeitsweise bei Kongsberg zu sehen.

6. Wie haben Sie in der Branche angefangen?
Ich habe mein Masterstudium in Systems Engineering absolviert, während ich bereits für das F&E-Team von Kongsberg arbeitete. Damals nahm die F&E-Abteilung an einem Programm der örtlichen Universität teil, bei dem Studierende gleichzeitig ihren Abschluss machen und als Ingenieure arbeiten konnten. Das war für mich ein natürlicher Schritt, da ich nach meinem Bachelor praktische Erfahrungen sammeln wollte. Nach Ablauf dieser Jahre erhielt ich ein Angebot zu bleiben – und nun sind wir sieben Jahre später.

7. Wie würden Sie die Unternehmenskultur bei Kongsberg PCS beschreiben?
Die Kultur in Norwegen ist sehr bodenständig und offen. Alle Ideen und Meinungen werden ernst genommen. Wir sind kein großes Team, aber wir haben eine große Altersspanne und Mitarbeiter mit unterschiedlichen Hintergründen, was ich sehr schätze und als großen Vorteil empfinde.

Ich finde es großartig, dass wir uns jetzt unternehmensweit besser kennenlernen wollen. Ich freue mich darauf, mich nicht mehr nur über Teams zu treffen, auch wenn wir uns daran sehr gut angepasst haben.

8. Was wäre Ihr Traumjob?
Lottomillionär wäre schön? Falls das nicht klappt, ist die Frage schwer zu beantworten. Vielleicht würde ich gerne so arbeiten wie jetzt, aber für Start-ups mit spannenden Ideen im Bereich grüne Energie oder Gesundheitswesen.

9. Was ist Ihre Leidenschaft außerhalb der Arbeit?
Leidenschaft? „Bergsteigen“ oder „Outdoor-Aktivitäten“ treffen es wohl am besten. Auf Norwegisch nennen wir es „Topp-tur“, was so viel wie Gipfeltour bedeutet. Während der Pandemie war das Reisen eingeschränkt, aber zum Glück durften wir innerhalb des Landes unterwegs sein, sodass ich mehrere Roadtrips durch Norwegen gemacht und Berge bestiegen habe. Außerdem braue ich gerne mein eigenes Bier und habe einen kleinen Hund namens Ipa, der mich auf Trab hält.

10. Was ist Ihr Lieblingszitat oder persönliches Motto?
Ich musste das tatsächlich googeln, da ich mir darüber normalerweise nicht viele Gedanken mache. Aber: „Für den Optimisten ist das Glas halb voll. Für den Pessimisten ist es halb leer. Für den Ingenieur ist das Glas doppelt so groß, wie es sein müsste.“ Das gefällt mir sehr gut.

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